Kommentar:
Kami-sama… Diese Sort-Storie habe ich vor 5 Jahren geschrieben und ich habe sie immer noch x3
Is das Krank oder einfach nur sentimental?
Mada~
Es geht weiter…
Ich öffne meine Augen und denke alles war nur ein Traum. Ich drehe mich zur Seite…
Schrecke hoch, denn da liegt doch jemand in meinem Bett??? Wer zum Teufel ist das, frage ich mich. Plötzlich kommt mir mein Traum in den Sinn. War es vielleicht doch alles kein Traum? Er dreht sich zu mir um und ich sehe sein Gesicht. Er sieht niedlich aus, so wie er schläft, wie ein kleines Baby. Ich will sein Gesicht berühren, doch es schmilzt in meiner Hand dahin, wie Schokolade in der Sonne. Ich schrecke hoch. Hatte ich schon wieder diesen Alptraum? Meine Mutter kommt ins Zimmer. Sie setzt sich zu mir aufs Bett und streicht mir eine Strähne aus meinem verschwitzen Gesicht. Sie kennt es. Sie kennt meinen Alptraum. Immer und immer wieder, jede Nacht. Ich halte es nicht mehr aus. Ich falle ihr weinend in die Arme. Sie tröstet mich und sagt mir das alles gut wird. Am Anfang half es, nur reichen diese Worte nicht mehr aus. Ich kann den Unfall nicht vergessen. Sie steht auf und bringt mir ein Glas Wasser und eine Beruhigungstablette. Ich kenne es, denn es geht jetzt schon fast ein ganzes Jahr so. Ich bin zwanzig. Eigentlich alt genug um auszuziehen, nur möchte mich meine Mum mich nicht alleine lassen. Ich bin ein nervliches Wrack geworden. Meine beste Freundin ist weggezogen, lebt mit ihrem Freund zusammen. Ab und zu sehen wir uns noch und telefonieren auch manchmal miteinander, nur fehlt sie mir so, genau wie er. Oh Gott, wie sehr ich ihn vermisse. Ich wünsche mir jeden Tag, daß das alles nie passiert wäre.
Wären wir doch nie in das Auto gestiegen und Heim gefahren. Aber er bestand drauf. Ich sagte noch, nein das müssen wir nicht unbedingt, wir können bei meiner Oma schlafen. Sie hat auch was gegen die Schmerzen. Er meinte jedoch, daß das nur dem Baby schaden würde. Ich gab nach, wie so oft. Und dann passierte es. Ein Autofahrer prallte frontal mit uns zusammen.
Ich schrie…
Black out…
Als ich die Augen öffne sehe ich ein paar Männer um mich herum. Sie reden aufgeregt miteinander. Ich versuche zu verstehen was sie sagen, doch ich kann nichts hören. Ich schließe meine Augen und verliere mich in der Dunkelheit.
Ich höre Stimmen…
Erst sind sie ganz schwach, doch dann werden sie kräftiger. Ich öffne die Augen. Meine Mutter sitzt bei mir am Bett und weint. Sie hält meine Hand und ich frage sie was sie hat. Sie sagt, sie wäre froh, daß ich wieder erwacht wäre. Ich frage sie was passiert ist und sie bricht wieder in Tränen aus. Unter einer Flut von Tränen erzählt sie mir, daß mein Freund und ich einen Autounfall gehabt hätten. Mir kommen die Tränen. Obwohl ich die Antwort schon kannte fragte ich sie, wie es ihm geht. Sie sagte mit brüchiger Stimme, er habe es nicht überlebt, genau wie mein ungeborenes Kind. Ich hatte also alles in meinem Leben verloren. Ich schließe sie Augen, hoffte das alles wäre nur ein böser Traum und wenn ich sie wieder öffne, wäre es erst Morgen. Doch nichts veränderte sich. Der Arzt kommt rein und sagt zu meiner Mum sie müsse jetzt gehen. Ich bekomme eine Spritze, so das ich ruhig schlafen kann. Doch ich träume diesen ganzen scheiß verfuckten Unfall. Wie soll man da ruhig schlafen??? Ich schrecke hoch, bin schwitzt wie sonst wer und merke…. Das alles nur ein böser, böser Traum war. Ich falle in mein Kissen zurück und mir kommen die Tränen.
Ich bin 18 Jahre alt, hab meinen Schulabschluss endlich hinter mir, habe eine tolle Familie und noch bessere Freunde. Und für das alles bin ich sehr, sehr dankbar…
